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KörperOrientierte Achtsamkeit in der Grundschule

Die Frage, welchen Nutzen Yoga, Meditation und Achtsamkeit für unsere Gesellschaft haben kann, führt unmittelbar zu Kindern. Die Kinder von heute sind die Gesellschaft von morgen. Der BDY hat in letzter Zeit verstärkt über den Nutzen vor allem des Yoga informiert und auf Studien hingewiesen, die dies belegen. Yoga, Meditation und Achtsamkeit sind unter anderem ein Mittel, um Burnout, Druck und Entfremdung von Körper und Emotionen effektiv entgegen zu wirken. Bereits in der Grundschule kennen viele Kinder Angst, Druck, Konkurrenz- und Ellbogendenken.

Die fast suchtartige und frühe Beschäftigung mit digitalen Medien und virtuellen Welten führt zu Entfremdung und hemmt Mitgefühl, Präsenz und Wahrnehmung. Die Gehirnentwicklung verläuft einseitig. Gerade in der Grundschule aber sind Kinder noch offen, neugierig und haben Freude am Lernen. Hier kann also ein Gegengewicht besonders gut geschaffen werden. Vor diesem Hintergrund entwickelte Karen Kold Wagner als Initiatorin die Idee, ein Programm zu konzipieren, das ganz auf das Üben im Klassenzimmer ausgerichtet ist und von den LehrerInnen selbst angeleitet werden kann. Dazu müssen die LehrerInnen an einer Einweisung in dieses Programm teilnehmen.

Das Programm dauert 12-15 Minuten und besteht aus einfachen Körperübungen kombiniert mit singen oder zählen als Zeitmaß sowie einer Stille-Übung zur Entfaltung positiver Emotionen. Das Ziel ist Achtsamkeit auf dem Körper zu nutzen um Ruhe und zugleich Klarheit, Wachheit zu entfalten dadurch werden innere Werte wie Sicherheit, Liebe, Freude und Wohlwollen werden gestärkt und Angst, Anspannung und Unruhe werden vermindert. Es entsteht eine gute Beziehung zu sich selbst und dadurch eine gute Beziehung zu anderen.

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